ICH & DU – Unsere Verantwortung
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Tieren in der Obhut des Menschen zuchtbedingte Schmerzen, Leiden und Schäden zu ersparen, liegt in der Verantwortung von uns allen. Mit der Aktion Ich & DU soll darauf aufmerksam gemacht werden, dass nicht nur Tierärzt:innen in der Verantwortung stehen Tierleid zu beheben und zu vermeiden, sondern wir alle dazu aufgefordert sind. Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen. Vielen Menschen ist es nicht bewusst, dass die Tiere aufgrund der extremen Zuchtmerkmale Schmerzen, Leiden und Schäden ausgesetzt sind. Deshalb wollen wir dazu betragen, unsere Sichtweise zum Wohl der Tiere zu ändern. Dieser Flyer trägt dazu bei Handlungsoptionen aufzuzeigen. Es wird gezeigt, was schon alles gemacht wurde, Mut für eigene Aktionen gemacht und Unterstützung angeboten. Sowohl diese Flyer, als auch andere Infomaterialien können heruntergeladen und bei der Tierärztekammer Berlin angefordert werden.
Lifestyle oder Lebewesen?
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Das Landesamt für Gesundheit und Soziales – LAGeSo informiert seit Anfang 2020 nicht nur auf der Homepage, sondern auch mit den Informationsstelen der TÄK Berlin in den Gebäuden der Turmstr. 21 und Sächsischen Str. 28 über Qualzucht. Um gezielt die „betroffenen“ Tierhalter:innen zu erreichen, hat das LAGeSo in Zusammenarbeit mit der TÄK Berlin Poster mit dem Titel „Lifestyle oder Lebewesen?“ entworfen, die den Fokus noch mehr auf die Aufklärung zum Thema Qualzucht lenken sollen. Gemeinsam wurden diese Poster an alle Berliner Tierarztpraxen und Veterinärämter mit der Bitte um Aushang versandt.
Qualzuchtkampagne III – „Schön sinnlos!“
In unserer dritten Kampagne zur Aufklärung über Qualzucht haben wir uns besonders auf die Sinne konzentriert, die bei der Zucht auf äußere Merkmale wie Form und Fell oft unzureichend berücksichtigt werden. Beeinträchtigungen der Sinne treten als Nebenwirkungen der Extremzuchten auf. Die Tiere sind taub oder blind. Es fehlen ihnen die Tasthaare, so dass sie in ihrer Kommunikation und Orientierung gestört sind. Schön aber sinnlos? Ganz abgesehen von der erschwerten Atmung bis hin zum Kollaps, wenn den Tieren die Nase weggezüchtet wird, damit sie so schön niedlich aussehen mit ihrem runden Kopf. Die Tiere sind krank gezüchtet. Sie müssen sich quälen.
Qualzuchtkampagne II – „Das ist doch krank“
Das ist doch krank!
Fragt man Menschen, warum sie Haustiere halten, ist die Antwort: „Aus Liebe zum Tier.“ Umso erschreckender ist die Tatsache, dass es so viele Hunde, Katzen, Kaninchen, Vögel, Fische und andere Heimtiere gibt, die durch die Vorliebe für besondere Formen und Farben regelrecht krank gezüchtet wurden.
Die Tierärztekammer Berlin will mit ihrer zweiten Kampagne gegen Qualzucht erneut auf dieses Problem aufmerksam machen. Das umdenken-tierzuliebe hat zwar schon begonnen, wie auch internationale Aktionen gegen Qualzucht zeigen, aber an der Basis ist dieses Umdenken noch nicht angekommen. Mit unserer Plakataktion in der U-Bahn und an Bussen, sowie mit den begleitenden Postkarten wollen wir erneut für problembehaftete Züchtungen sensibilisieren und einen weiteren Anstoß in Richtung gesunde Tiere geben.
Qualzucht „umdenken-tierzuliebe“



Große Kulleraugen, breite Nase, runder Kopf und kurze, tapsige Beine – Möpse, französische und englische Bulldoggen aber auch Katzen oder Kaninchen mit diesen Attributen sehen niedlich aus und sind in den letzten Jahren immer beliebtergeworden. Aber die Ernüchterung folgt oft spätestens wenn die Tiere ausgewachsen sind. Denn die knuddeligen Merkmale,die zum Kauf animierten, können den Vierbeinern später eine Reihe von zum Teil erheblichen Gesundheitsproblemen verursachen.
Berufsschule
Oberstufenzentrum Gesundheit
Schwyzer Straße 6-8
13349 Berlin-Wedding
Tel: 030/453 080-0
Betrieblicher Ausbildungsplan
Gemäß der Verordnung über die Berufsausbildung zur Tiermedizinischen Fachangestellten/ zum Tiermedizinischen Fachangestellten vom 22. August 2005 (BGBl. I S. 2522ff.) ist von der ausbildenden Tierärztin/dem ausbildenden Tierarzt für jeden Auszubildenden ein betrieblicher Ausbildungsplan unter Zugrundelegung des Ausbildungsrahmenplans zu erstellen und zu führen.
Dieser Ausbildungsplan ist wesentlicher Bestandteil des Ausbildungsvertrages (§ 11 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 BBiG) und der/dem Auszubildenden mit Beginn des Ausbildungsverhältnisses auszuhändigen. Während der gesamten Ausbildung hat die ausbildende Tierärztin/der ausbildende Tierarzt diesen Plan zu führen und zeitnah Eintragungen vorzunehmen!
Der Ausbildungsplan ist als Anlage des Ausbildungsvertrages mit diesem der Kammer zu Eintragung in das Verzeichnis der Berufsausbildungsverhältnisse vorzulegen. Ohne den betrieblichen Ausbildungsplan kann keine Eintragung erfolgen.
Bitte verwenden Sie die Druckvorlage und gehen wie folgt vor:
Seite 1: Hier sind die Angaben zum individuellen Ausbildungsvertrag einzutragen.
Seite 2-17: Bitte geben Sie auf den folgenden Seiten in der Spalte betriebliche Ergänzungen/Besonderheiten an, wie/wann/wo Sie bestimmte Ausbildungs- inhalte planen, zu vermitteln (= Individualisieren des Ausbildungsplans).






